Moore, William

Expeditionsleiter

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William Hannibal Moore wuchs in dem kleinen Städtchen Butler in Missouri auf. 1911, im Alter von sechzehn Jahren, erhielt Moore ein volles Stipendium an der Miskatonic University. Hier schloss er im Alter von 20 Jahren sein Studium der Geologie summa cum laude ab. Seine Abschlussarbeit bei Dr. William Dyer, dem Leiter der geologischen Fakultät, mit dem Titel „Eine Neubestimmung des Alters der Erde“, zeugte von der Begabung eines jungen Nacwuchswissenschaftlers.
Nach seinem Abschluss an der Miskatonic zog es William Moore nach Yale. Dort machte er seinen Magister im Bereich Stratigrafie, dem Studium von Gesteinsschichtungen und ihrer zeitlichen Einordnung. In den folgenden Jahren nahm Moore an vielen außerstudentischen Aktivitäten teil. Als Turnierfechter errang er viele regionale wie überregionale Preise. Auch nach seinem Abschluss als Magister engagierte sich Moore außeruniversitär, beispielsweise im Kinder- und Jugendschutzbund Society for the Prevention of Cruelty to Children.

William Moores Doktorarbeit aus dem Jahr 1922 hatte das Thema „Theoretische Bildungsdynamik von Asteroiden auf Grundlage einer Analyse bestandteilsbildender Elemente und deren hemischerInteraktionen“ und ist bis heute in der Fachwelt ein mit Anerkennung bedachtes Werk. Als Doktorand zog es Moore zurück an den Miskatonic und er fand bei seinem alten Mentor Dr. William Dyer einen Platz in der geologischen Fakultät. Hier entwickelte Moore ein Interesse an der damals neuen radiometrischen Datierung, einer Fachrichtung, die zuerst 1905 von Ernest Rutherford vorgeschlagen und 1907 von Bertram Boltwood erstmals erfolgreich angewandt worden war. Moore nutze die Datierungsmethode während einer Arktisexpedition im Jahre 1923. Die Ergebnisse seiner Vulkanstaubuntersuchungen waren für die Fachwelt höchst aufschlussreich.

1925 folgte eine Expedition in den Himalaya. Obzwar diese Expedition von Erfolg gekrönt war, überschattete sie jedoch der Unfalltod mehrerer einheimischer Träger. Auf dieser Expedition sollten sich die Lebenslinien von William Moore und James Starkweather zum ersten Mal kreuzen und in eine bis heute andauernde Freundschaft und gegenseitige Wertschätzung münden.

In den folgenden Jahren unternahm Moore weitere Expeditionen nach Minnesota und Südafrika, doch trotz dieser Forschungsreisen vernachlässigte Moore seine universitären Pflichten nicht. 1929 wurde er in Anerkennung seiner herausragenden Leistungen auf den neuen Smythe Lehrstuhl für Paläontologie berufen. Diese Professorenstelle, finanziert aus einem großzügigen Stiftungsguthaben, erlaubte Moore neue, akaemische Entfaltungsmöglichkeiten. Er nutzte die neue Gelegenheit als erstes zu einer Forschungsreise nach Costa Rica, für die er die Unterstützung seines alten Freundes James Starkweather gewinnen konnte. Die Expedition hatte das Ziel, Vergleiche zwischen gegenwärtigen Spezies und dem fossilen Befund der Region zu ziehen, und geriet zu einem weiteren Ruhmesblatt in Moores Laufbahn.
Als die Miskatonic University die erste Antarktis-Expedition plante, engagierte sich Moore leidenschaftlich bei den Vorbereitungen. Tragischerweise erkrankte Moore kurz vor der Abfahrt an einer Lungenentzündung und konnte so die Forschungsreise nicht begleiten.

Doch nun ergibt sich für den herausragenden Wissenschaftler William Moore erneut die unglaubliche Gelegenheit, die Antarktis zu erforschen, unterstützt von seinem Freund, dem Abenteurer James Starkweather.

Moore, William

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